Wenn es ein Reiseziel gibt, das bei Naturliebhabern ganz oben auf der Liste steht, dann ist das definitiv Island! Tosende Wasserfälle, faszinierende Naturparks und spektakuläre Eislandschaften – der zweitgrößte Inselstaat Europas ist unverwechselbar und bietet eine vielfältige Natur. Als großer Island Fan möchte ich euch heute eines der Highlights des Landes näher bringen, das euch sprachlos machen wird. Habt ihr schon einmal etwas von den Eishöhlen von Vatnajökull gehört? Nein? Dann wird’s höchste Zeit, denn dieses Naturspektakel wollt ihr euch bestimmt nicht entgehen lassen!

eishöhle 6

Eishöhlen in Island – Auf ins Abenteuer

Wenn ihr nach Island reist, habt ihr ein großes Abenteuer vor euch! Vulkankrater, Eislandschaften, Wasserfälle – hier zeigt sich die Natur wirklich von all ihren Seiten. Sei es nun eine Wanderung durch den Nationalpark oder eine Gletschertour bei Minusgraden – Island bietet so viel Abwechslung und Action wie kein anderes Land. Ein ganz besonderes Highlight sind die Eishöhlen bei Vatnajökull, die auf eurer Must-See Liste ganz oben stehen sollten. Der Vatnajökull ist einer der größten Gletscher in ganz Europa und fasziniert mit seiner Einzigartigkeit. Dabei ist dieses Naturwunder aber nicht nur von außen eine Augenweide – die eigentliche Überraschung befindet sich unter den Eismassen. An den Zungen des Vatnajökull bilden sich nämlich immer wieder einzigartige Eishöhlen, die jährlich zahlreiche Besucher anlocken. Bei dem Anblick dieses türkisblauen, eisigen Naturspektakels verschlägt es einem einfach die Sprache!

Da sich jedes Jahr neue Eishöhlen formieren, ist der Nationalpark Vatnajökull immer wieder einen Besuch wert. Ihr solltet aber beachten, dass die Lage der einzelnen Höhlen von Jahr zu Jahr stark variiert. Momentan führen die meisten Touren von der Eislagune bis zur Gletscherzunge Breidamerkurjökull. Ihr könnt euch aber auf diversen Seiten über die aktuellen Touren informieren und auch gleich Plätze reservieren, denn die Nachfrage ist sehr hoch. Die beste Zeit, um die Eishöhlen zu besichtigen, ist zwischen Oktober und November bzw. Mitte März. Doch vor allem in der Eishöhlen Hauptsaison zwischen Februar und März ist es sehr schwierig, Plätze zu bekommen. Also müsst ihr schon sehr weit im Voraus buchen, wenn ihr an einer Eishöhlen-Tour teilnehmen wollt. Doch auch wenn ihr schon fix gebucht habt, ist das noch keine Garantie dafür, dass die Tour auch tatsächlich stattfindet. Bei Schlechtwetter werden viele Touren abgesagt.

Wer das Glück hat, an einer Tour teilzunehmen, kann sich auf ein echtes Spektakel freuen. Euch erwarten faszinierende Eisformationen in den verschiedensten Blautönen – von tiefem dunkelblau bis schrillem türkis ist da alles dabei. Besonders schön ist der Anblick, wenn Licht auf das Eis fällt und es zum schimmern bringt. Damit den Besuchern nichts passiert, werden die Eishöhlen regelmäßig von Nationalpark-Guides auf ihre Sicherheit geprüft. Wenn auch nur die geringste Einsturzgefahr besteht, wird die betroffene Eishöhle sofort gesperrt.

So kommt ihr zu den Eishöhlen in Island

Wenn ihr zum Vatnajökull Nationalpark wollt, fahrt ihr am besten ab Reykjavík mit dem Auto oder dem Bus. Im Nationalpark angekommen gibt es geführte Touren, die euch zu den Eishöhlen bringen. HIER könnt ihr eine Eishöhlen-Tour buchen.

Wer würde diese faszinierenden Eishöhlen in Island gern mal besichtigen? Oder war jemand von euch sogar schon dort und kann davon berichten? Hinterlasst mir einen Kommentar und lasst es mich wissen ;-)

Fotos: Flickr