Wer nach Hawaii reist, hat wahrscheinlich vor allem eines im Sinn: an den wunderschönen Stränden entspannen und das tolle Wetter genießen. Doch die Inselkette im pazifischen Ozean hat viel mehr zu bieten als nur Strandurlaub. Auf Hawaii warten so einige abenteuerliche Wanderwege und Sehenswürdigkeiten auf euch. Besonders der Haiku Pfad auf der Insel Oahu ist ein echtes Highlight und nichts für schwache Nerven. Ich verrate euch, was es mit diesem besonderen Wanderweg auf sich hat.

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Quelle: Laszlo Podor,Getty Images

Stairway to Heaven – Ein Wanderweg für echte Abenteurer

Der Haiku Pfad, der auch Stairway to Heaven gennant wird, befindet sich in etwa 600m Höhe und besteht aus über 3500 Metallstufen. Wer diesen mühsamen Aufstieg wagt, wird am Ende belohnt. Auf dem Gipfel hat man nämlich einen atemberaubenden Blick über das Haiku-Tal und den pazifischen Ozean. Doch die schwindelerregende Höhe ist noch lange nicht die einzige Hürde für Wanderer. Der Haiku Pfad ist seit über 30 Jahren für die Öffentlichkeit gesperrt. Abenteuerlustige, die sich trotzdem auf das Gelände begeben, riskieren eine saftige Strafe. Bis zu 600$ bzw. 6 Monate Freiheitsstrafe kann eine Wanderung auf dem Stairway to Heaven kosten. Doch das schreckt nur die wenigsten ab. Jährlich wagen sich zahlreiche Touristen und Einheimische auf den aufregenden Haiku Pfad.

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Quelle: Instagram Izzylivin

Seit letztem Jahr ist der beliebte Wanderweg aber noch schwieriger zugänglich. Nach einem verheerenden Sturm im Februar sind große Teile des Haiku Pfades zerstört und das Wandern auf den einstigen Himmelstreppen gilt als gefährlich. Es ist sogar die Rede davon, dass der Pfad ganz abgeschafft werden soll.

Rettung für den Haiku Pfad?

Doch für Hobby Wanderer, die den Stairway to Heaven noch nicht von ihrer Bucket List streichen konnten, gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer. Die freiwillige Organisation „Friends of Haiku Stairs“ hat einen Plan, wie die Himmelstreppe gerettet werden könnte. Da es zu viel kosten würde, die Treppen gänzlich zu entfernen, schlägt die Gruppe vor, eine Gebühr für den Wanderweg zu verlangen. Die Gebühr in der Höhe von 100$ (für Touristen) bzw. 10$ (für Einheimische) könnte dabei helfen, die zerstörten Teile des Haiku Pfades wiederherzustellen. Ob dieser Plan wirklich aufgeht, bleibt abzuwarten. Die Fotos der beeindruckenden Himmelstreppe möchte ich euch aber dennoch nicht vorenthalten ;-)

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Quelle: Flickr
 

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Quelle: Flickr
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