Packt die Dirndln und die Lederhosen aus – bald ist wieder Zeit für das Oktoberfest! Ab 17. September ist das größte Volksfest der Welt wieder in vollem Gange und lockt Millionen von Besuchern auf die Theresienwiese in München. Fesche Madln, literweise Bier und ein gut gelauntes Partyvolk – das Oktoberfest ist seit über 200 Jahren DAS Volksfest schlechthin. In 200 Jahren passieren natürlich auch so einige lustige und skurrile Sachen – ich verrate euch 10 Fun Facts rund um das Oktoberfest!

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Wildbieseln verboten – Strafe für öffentliches Urinieren

So ausgelassen die Stimmung auf der Wiesn auch immer ist, eines sollte man lieber nicht tun: öffentlich urinieren. Auch wenn die Schlange vor den Toiletten ziemlich lang ist, solltet ihr das Wildbieseln, also das urinieren auf dem Festgelände, vermeiden. Wer dem Drang nicht widerstehen kann, muss mit einer Strafe zwischen 20€ und 100€ rechnen. Da wartet man doch lieber ein bisschen in der Schlage, bevor man sein Bierbudget für eine blöde Strafe aufbrauchen muss ;-)

Das Wiesn Fundbüro – Krücken und eine Heuschrecke

Im Jahr 2011 wurden im Fundbüro der Wiesn etwa 4750 Fundstücke abgegeben. Neben normalen Gegenständen wie Kleidern, Ausweisen, Schlüsseln oder Handys waren auch zwei Krücken und eine Blattheuschrecke dabei. Da wollte wohl jemand sein Haustier ausführen ;-)

0,87 für ein Maß – Früher war Bier noch ein Schnäppchen

Wenn ihr auf die Wiesn fahren wollt, solltet ihr lieber genug Geld mitnehmen, denn für einen Liter Bier muss man um die 10€ hinblättern. Doch das war nicht immer so, vor 60 Jahren zahlte man lediglich 0,87€ für ein Bier. Mit der Popularität des Oktoberfestes stiegen aber auch die Preise rasant an.

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Ein besonderer Lehrling – Einstein als Mitarbeiter beim Oktoberfest

Das hätte wohl keiner geahnt – niemand Geringerer als Albert Einstein hat mal auf dem Oktoberfest gearbeitet! Doch wenn ihr jetzt glaubt, Einstein hätte in einem Bierzelt gekellnert, muss ich euch enttäuschen. Er war lediglich als Lehrling in der Elektrofirma seines Vaters tätig und schraubte Ende des 19. Jahrhunderts die Glühlampen im Schottenhammel-Zelt in die Fassungen. Wer hätte gedacht, dass der Verfasser der Relativitätstheorie etwas mit dem Oktoberfest zu tun hat?

Das Wiesn Playmate – Extra Portion Sexappeal auf der Wiesn

Das Männermagazin Playboy nimmt jedes Jahr das Oktoberfest zum Anlass und kürt ein Wiesn-Playmate. Die Gewinnerin wird dann in einer etwas erotischeren Dirndl Version vor bayerischer Kulisse abgelichtet. Einzige Voraussetzung für eine Bewerbung als Wiesn Playmate ist ein pralles Dekolleté ;-)

Der gelbe Sarg – Das Transportmittel für Alkoholleichen

Oktoberfest und Alkohol gehören zusammen wie Pech und Schwefel – ohne Bier läuft hier natürlich gar nichts. Doch genau das sorgt jährlich auch für Eskalationen. Viele Besucher sind so betrunken, dass sie in einem „gelben Sarg“ abtransportiert werden müssen. So nennen Wiesn-Insider die Tragen des Roten Kreuzes, mit denen Alkoholleichen und Verletzte abtransportiert werden. Die Tragen sind mit einer gelben Plane geschützt, damit Schaulustigen die Sicht versperrt wird.

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Oktoberfest kann auch religiös – Beten im Bierzelt

Das Hippodrom-Festzelt ist eigentlich als Partylocation für Promis und Reiche bekannt. Doch hier kann man genauso gut beten, wie feiern. Jedes Jahr, traditionell zum Oktoberfestdonnerstag, wird hier ein Wiesn-Gottesdienst abgehalten. Dabei werden auch Schaustellerkinder getauft und gefirmt.

Liebe auf der Wiesn – Diese Promis fanden zueinander

Das Bier fließt in Strömen, überall sind Frauen in sexy Dirndln und die Stimmung ist ausgelassen – die Wiesn ist der perfekte Ort zum Flirten. Das wissen auch Promis wie Lothar Matthäus und Nadja Fürstin zu Schaumburg-Lippe, die sich auf der Theresienwiese in München verliebten. Wer weiß, vielleicht findet ihr ja auf dem nächsten Oktoberfest eure große Liebe ;-)

Oktoberfest

Bloß weg hier! – Nicht alle Münchner mögen das Oktoberfest

Jährlich fiebern Millionen Menschen dem Oktoberfest entgegen, doch nicht alle sind von der ausgelassenen Stimmung auf der Wiesn begeistert. Vor allem viele Einheimische versuchen den zweiwöchigen Partymarathon zu meiden. Laut Statistiken von Momondo wollen mehr als 27.000 Menschen zu dieser Zeit weg aus München. Beliebte Ziele sind Bangkok, Kopenhagen, Lissabon, Istanbul und New York – hauptsache kein Oktoberfest!

Rosa Wiesn – Oktoberfest für lesbische und schwule

Seit Jahren gibt es die Rosa Wiesn für lesbische und schwule Oktoberfest Gänger. Die traditionellen Treffpunkte am „Gay Sunday“ im Bräurosl-Zelt und im Fischer-Vroni-Zelt waren in den vergangenen Jahren so schnell überfüllt, dass es noch mehr Termine für Schwule und Lesben gibt. Genauere Infos zu den aktuellen Terminen findet ihr hier.

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