Es gibt im Moment wohl keine andere App, die so heiß begehrt ist wie Pokémon Go! Die Fantasiewesen aus den 90er Jahren feiern weltweit ihr Revival und sorgen ordentlich für Chaos. Sei es nun auf den Straßen von Berlin, am Arlington Friedhof in Washington oder im Central Park in New York – überall sind Fans auf der Suche nach Pokémon! Doch so verrückt das ganze auch klingen mag, die App kann gerade auf Reisen ziemlich nützlich sein. Sie bringt euch nämlich an alle möglichen Sightseeing-Hotspots, die in der virtuellen Welt als „Pokéstops“ fungieren. Ich verrate euch, wie ihr Pokémon Go als Touristenführer nutzen könnt.

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Foto: YouTube

Pokémon Go als Touri-App

Seit zwei Wochen ist die ganze Welt im Pokémon Fieber, denn die neue App holt die Fantasiefiguren aus den 90ern zurück in die Gegenwart. Das Konzept ist einfach: installiert die App und sucht in der echten Welt nach Pokémon, die an verschiedensten Orten verteilt sind. Doch auch wenn ihr keine Pokémon Fans seid, könnt ihr die App nutzen. Sie bringt euch nämlich an viele sehenswerte Hotspots und fungiert gerade in fremden Ländern als eine Art Reiseführer. An jedem „Pokéstop“ bekommt ihr Informationen über die jeweiligen Orte und könnt einige interessante Facts erfahren. Ein Journalist der New York Times hat die App genau mit diesem Vorhaben genutzt und berichtet von seiner Poké-Tour durch New York.

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Foto: George Etheredge/The New York Times

Wie zu erwarten war, wurden viele bekannte Touristen Hotspots in New York als Pokéstop auserkoren. Dazu gehören unter anderem das Rockefeller Center, die Radio City Music Hall und das Museum of Modern Art. Sobald man sich in der Nähe dieser Orte aufhält, bekommt man ein paar Pokéballs sowie Informationen zu den Sightseeing Spots. Sogar innerhalb des MoMa kann man einige Pokémons fangen und ganz nebenbei die tollen Kunstwerke betrachten. So werden sogar Museum-Muffel dazu gebracht, das MoMa zu betreten. Doch man sollte trotzdem einige Grenzen beachten, denn es gab schon einige Beschwerden über Pokemon-Jäger im Holocoust Museum in Washington oder im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz. So sehr die App auch Spaß macht, man sollte es nicht übertreiben!

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Foto: theverge.com

Öffentliche Plätze wie zum Beispiel der Central Park eignen sich wiederum perfekt für eine Pokémon-Jagd. Demnach gibt es in dem berühmtesten Park der Welt auch so einige von den Fantasiewesen zu entdecken. Hier könnt ihr euren Pokédex also ordentlich aufstocken und stört dabei auch niemanden. Dennoch solltet ihr vor allem auf die Radfahrer achten, es kann nämlich sein, dass ihr vor lauter Pokémon-Fieber überfahren werdet ;-) Außerdem solltet ihr zwischendurch auch mal eine Pause einlegen und die tolle Atmosphäre im Central Park genießen, denn der ist auch ohne Pokémon ein absolutes Highlight. Kleiner Tipp: Wenn ihr auf Pokémon Tour geht, solltet ihr euer Handy gut aufladen, denn die App verbraucht ziemlich viel Akku.

Also ich muss sagen, ich kann es kaum erwarten, Pokémon Go endlich selber mal zu testen! Was sagt ihr zu dem ganzen Hype? Ist es zu übertrieben oder seid ihr selber schon auf den Zug aufgesprungen? Lasst mich wissen, ob ihr vielleicht schon erste Erfahrungen mit Pokémon Go sammeln konntet!