Die Tribute von Panem zählt zu den erfolgreichsten Filmreihen unserer Zeit. Die spannende Geschichte um die mutige Katniss Everdeen, die bei den Hungerspielen antritt um ihre jüngere Schwester zu beschützen, begeistert weltweit Millionen Fans. Einmal in die Fußstapfen der Hunger Games Helden treten – davon träumen viele Anhänger der Filmreihe und genau das ist in der ehemaligen Geisterstadt Henry River Mill Village möglich! Die kleine Stadt in North Carolina diente als Kulisse von Distrikt 12 und bietet Fans authentische Hunger Games Atmosphäre.

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Foto: Cindy Ord/ GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Distrikt 12 – Heimat von Katniss Everdeen und Peeta Mellark

Verlassene Holzhäuser, düstere Stimmung und ärmliche Verhältnisse – so wurde Katniss Everdeens Heimat Distrikt 12 in der Hunger Games Buchreihe beschrieben. Genau das wollten die Macher auch für die Filme umsetzen und stießen auf die verlassene Geisterstadt Henry River Mill Village, die sich perfekt als Kulisse eignete. Die unheimliche Stimmung in der Kleinstadt entsprach den Vorstellungen aus dem Buch und vermittelte genau die richtige Atmosphäre für die Filmreihe.

Eine Tour durch die Geisterstadt

Nach dem großen Erfolg der Tribute von Panem Filme, ist Henry River Mill Village nicht mehr so verlassen wie zuvor. Zahlreiche Fans pilgern regelmäßig zum Drehort, um einen Blick hinter die Kulissen zu erhaschen. Mittlerweile gibt es auch geführte Touren entlang der Drehlocations und volles Programm für hartgesottene Fans. Ihr habt nicht nur die Möglichkeit, die Stadt zu besuchen, sondern könnt auch diverse Szenen am Originalschauplatz nachspielen. Fühlt euch einmal wie Katniss, als sie sich von ihrer Familie verabschiedet oder meldet euch auf dem Marktplatz freiwillig als Tribut. Ihr schlendert durch die Gassen, vorbei an Wäscheleinen mit grauer Kleidung, und könnt euch als ultimatives Souvenir ein Leib Brot in der Bäckerei von Peeta’s Familie kaufen.

Doch Achtung! Wenn ihr eine Führung wollt, müsst ihr euch davor auf der Internetseite anmelden. Die zweistündige Tour kostet 50$ und beinhaltet neben einer anschaulichen Führung mit erfahrenen Guides und dem Nachspielen einiger Szenen aus dem Film mit authentischen Kostümen auch ein Mittagessen mit originalen Speisen aus den Filmen und diverse Fan Workshops. Man lernt zum Beispiel Bogenschießen und Brot backen. Ein ganz besonderes Highlight ist auch das paintballähnliche sogenannte “Archery Tag”, bei dem zwei Teams sich mit Bogen bewaffnet jagen. Teilnehmen könnt ihr Samstag und Sonntag von 11:00 – 13:00 Uhr und 15:00 – 17:00 Uhr.

Das “Hunger Games”-Überlebenstraining

Für Hardcore Fans gibt es auch die “Hunger Games Tour”, die auf der offiziellen Tourismus Seite des Bundesstaats empfohlen wird. Dabei fährt man von Charlotte nach Asheville und wieder zurück, vorbei an vielen Schauplätzen des Films. Man besucht dabei neben der oben beschriebenen Geisterstadt auch Asheville, wo sich die Unterkünfte der Schauspieler während des Drehs befanden. Von dort kann man dann im Pisgah National Forest, wo ein Großteil des Films gedreht wurde, zum Beispiel eine Wanderung zu den “Lower Douglas Falls” unternehmen, die als Kulisse der Anfangsszene mit Gale und Katniss diente. Für wen von euch Geld keine Rolle spielt, der kann auch für 500$ ein ganzes “Tribute von Panem” – Wochenende mit Überlebenstraining und anschließendem Gala Dinner mit Hunger Games™ Unofficial Fan Tours verbringen. Wer die Hunger Games Stimmung lieber nur auf der Kinoleinwand erleben will, muss sich bis November gedulden – denn dann kommt der vierte und letzte Teil der Saga in die Kinos.