Kristallklares Wasser, puderzuckerweiße Strände und traumhafte Überwasser Bungalows – nicht umsonst werden die Malediven als Paradies auf Erden bezeichnet! Der Inselstaat im indischen Ozean gehört zu den schönsten Urlaubszielen der Welt und bietet einige luxuriöse Resorts, die zum Träumen einladen. Auch das Club Med Finolhu Villas zählt zu diesen Resorts und überzeugt vor allem mit seiner umweltfreundlichen Philosophie. Ich verrate euch, was das Luxusresort so kann und inwiefern es zur Nachhaltigkeit beiträgt.

Naturfreundlicher Luxus auf den Malediven

Luxus mit gutem Gewissen | Bauart | Energielieferant

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Foto: © Club Med
Auf den Malediven gibt es zahlreiche Luxusresorts, die einem einfach den Atem rauben. Eines davon ist das Club Med Finolhu Villas auf Gasfinolhu Island, das nicht nur mit einer phänomenalen Kulisse, sondern auch mit seiner umweltfreundlichen Philosphie überzeugt. Dieses Hotel unterscheidet sich nämlich in einem ganz wesentlichen Punkt von anderen 5-Sterne-Resorts: es trägt maßgeblich zur Nachhaltigkeit bei. Die gesamte Anlage, bestehend aus 52 Häusern, einem Restaurant, Spa- und einem Fitnessbereich, versorgt sich zu 100 Prozent selbst mit Solarenergie. Doch das ist noch lange nicht alles. Der New Yorker Architekt Yuji Yamazaki hat sich so einiges einfallen lassen, um das Hotel so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten.

Ein Leben in Luxus und mit gutem Gewissen

Von der bewaldeten Inselmitte, die mit Traumstrand zum Verweilen einlädt, führt ein etwa 400 Meter langer, überdachter Steg ins Meer hinaus. Zu beiden Seiten des Weges erstrecken sich die Finolhu Villas, die viel Luxus versprechen. Die Häuser sind zwischen 151 und 168 Quadratmeter groß und wurden auf Holzpfählen errichtet. Mitten im Meer gelegen, bietet jede Villa seinen Gästen einen Direktzugang ins türkisblaue Meer. Ein eigener Pool, ein eigener Butler und eine Einrichtung, die bis ins letzte Detail stimmig ist, runden das Bild des puren Luxus ab.

Bewegliche Wände als Ersatz für Klimaanlagen

Bei dem schwülen Wetter auf den Malediven ist eine Klimaanlage natürlich ein Muss – doch im Club Med Finolhu Villas wird das Hitzeproblem ein bisschen anders gelöst. Die bewegliche Fassade der Häuser ermöglicht eine natürliche und individuell steuerbare Belüftung der Innenräume. Die Wände bestehen nämlich aus beweglichen Holzlamellen, welche je nach Wunsch geöffnet oder geschlossen werden können. Bei „offenen Wänden“ kann der schwache Wind zum Lüften genutzt werden. Außerdem stehen die Holzdächer weit vor, so schützen sie die Gäste vor der direkten Sonneneinstrahlung. Der Einsatz einer Klimaanlage ist aufgrund dieser raffinierten Belüftungstechnik nicht mehr notwendig.

Die Sonne als Energielieferant

Auch die Stege, die zu den einzelnen Häusern führen, haben eine raffinierte Funktion. Die Photovoltaik-Module, die darauf montiert wurden, dienen zur solaren Stromerzeugung. Auf einer Gesamtfläche von 6250 Quadratmetern produzieren sie pro Tag eine elektrische Energie von einem Megawatt! Mit dieser Menge an erzeugtem Strom können alle Gebäude auf der Insel zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Elektrizität versorgt werden. Der Einsatz herkömmlicher Generatoren, welche mit Dieselkraftstoff angetrieben werden müssten, entfällt somit komplett. Ein Inseleigener Stromspeicher kann die überschüssige Energie speichern und so für bewölkte Tage einen Vorrat schaffen.

Die Finolhu Villas sind wohl der beste Beweis dafür, dass man Luxus und Nachhaltigkeit gut vereinen kann. Was sagt ihr zu diesem Traumresort auf den Malediven? Wer würde gern dort Urlaub machen?

Fotos: © Club Med