Traumhafte Kvarner Bucht: einsame Badebuchten, das kristallklare Wasser der Adria, kulinarische Vielfalt, spannende Städte und ganz viel Komfort sind die Zutaten dieses unvergesslichen Inselhoppings per Schiff!

Die Kvarner Bucht ist eines der beliebtesten Urlaubsziele in Kroatien und das völlig zu Recht! Traumhafte Buchten, lebendige Küstenstädte, glasklares Wasser und verträumte Dörfer machen einen Urlaub an der kroatischen Oberen Adria unvergesslich. Das Besondere an der Kvarner Bucht sind allerdings die vielen Inseln und Inselchen, wovon einige sogar noch unbewohnt sind – Natur pur! Wie ihr die vielen Facetten der Kvarner Bucht möglichst entspannt und bequem mit einem Riva Tours Minicruiser erleben könnt, zeige ich euch heute!

Inselhopping in der Kvarner Bucht

Die Region | Das Schiff | Badestops | Cres | Losinj | Dugi Otok | Kornati Nationalpark | Zadar | Rab | Krk | Rijeka | Fazit

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Die Region

Die Region Kvarner Bucht liegt an der südlichen Adriaküste Kroatiens, etwa 160 Kilometer von der kroatischen Hauptstadt Zagreb entfernt. Am besten erreicht ihr die Kvarner Bucht mit dem eigenen Auto über Graz und Maribor –  aus Wien braucht ihr ungefähr fünfeinhalb Stunden für die rund 440 Kilometer. Aber natürlich könnt ihr auch per Flugzeug nach Rijeka, mit dem Zug oder mit dem Bus anreisen. Nehmt unbedingt eure Reisepässe mit, da ihr diese bei den Grenzkontrollen in Slowenien und Kroatien brauchen werdet! Ich empfehle euch, schon am Freitag in Rijeka anzureisen – so habt ihr keinen Zeitstress und könnt am nächsten Morgen ganz gemütlich einschiffen. Tolle Hotels in Rijeka findet ihr hier.

Das Schiff – die My Vita

Die Schiffe legen immer Samstags gegen Mittag ab: dann ist das Gewusel am Hafen groß, aber gut organisiert! Wendet euch einfach an einen der vielen freundlichen Riva Mitarbeiter, die euch das weitere Prozedere erklären und euch euer Schiff zeigen werden – es liegen nämlich ziemlich viele Schiffe der Flotte in einer langen Reihe an der Hafenmole. Natürlich wird auch für euer Auto gesorgt und euch ein (kostenpflichtiger) Parkplatz zur Verfügung gestellt.

Die Riva Flotte ist sehr unterschiedlich – je nach Geschmack könnt ihr euren Urlaub eher rustikal auf einem kleineren Segelschiff, einem etwas größeren und komfortableren Motorsegler oder einem fast schon luxuriösen Mini-Cruiser verbringen. Keine Angst, ihr seid trotzdem nur eine kleine Gruppe von maximal 38 Personen.

Ich habe meinen Urlaub auf dem Deluxe Schiff MS Vita verbracht und kann euch versichern, dass es genügend Privatspäre für alle gibt und ihr auch auf dem Schiff ganz für euch sein könnt, wenn ihr das wollt. Die Kabinen mit eigenem Badezimmer und Klimaanlage sind erstaunlich groß und – wäre das leichte Schaukeln im Hafen nicht gewesen – nicht von einem kleinen Doppelzimmer in einem beliebigen Hotel zu unterscheiden. Abgesehen natürlich von eurem Bullauge :) Das Schiff bietet Platz für max. 38 Personen plus Crew und ihr könnt zwischen Doppelkabinen an Deck und den etwas günstigeren Doppel- und Dreibettkabinen unter Deck wählen.

Besonders toll ist das große Sonnendeck auf der MS Vita, welches das Schiff definitiv von den anderen der Riva-Flotte abhebt. Stellt euch nur vor: an Deck bewundert ihr die vorbeiziehende Landschaft und das strahlend blaue Meer und erfreut euch an der erfrischenden Brise des Fahrtwindes, während ihr ganz nach Geschmack auf eurer bequemen Liege in der Sonne oder unter dem schattenspendenden Sonnensegel liegt. Hier verbringen die Gäste den Großteil ihrer Zeit an Bord auf dem Weg zum nächsten Badestop oder nächsten Anlegehafen. Natürlich steht euch auch ein Speisesaal zur Verfügung, in dem ihr mit einem schönen Frühstücksbuffet sowie täglich wechselndem dreigängigen Mittagsmenü mit fangfrischem Fisch oder kroatischen Fleischspezialitäten verwöhnt werdet.

Besonders betonen möchte ich auch die Herzlichkeit der gesamten Crew von Kapitän Silvio Vuković. Sie lesen ihren Gästen jeden Wunsch von den Augen ab und sind von früh bis spät nur darauf bedacht, dass die Urlauber eine unvergessliche Zeit an Bord erleben.

Badestops

Könnt ihr euch eine bessere Urlaubskombi vorstellen, als Nacht für Nacht in einem anderen Hafen an der Adria zu ankern und abends die bezaubernden Gassen der schönsten Urlaubsorte der Kvarner Bucht zu entdecken, während ihr untertags am Sonnendeck entspannt und quasi alleine in einsamen Buchten das glasklare Wasser beim Baden genießt? Ehrlich gesagt: ich nicht! Das Schiff legt meistens noch während des Frühstücks ab und steuert eine der vielen einsamen Buchten an, die die Kvarner Bucht so prägen. Die Orte der Badestops sind dabei ganz unterschiedlich: manchmal wird in einer kleinen, dicht bewachsenen Bucht mit Sandstrand geankert, an anderen Tagen stoppt ihr vor der Kulisse einer beeindruckenden Steilküste oder sogar vor einer weitläufigen Sandbank. Eines ist dabei sicher: sollten schon zu viele Boote an diesem Plätzchen liegen, wird einfach die nächste Traumbucht angesteuert.

Mit etwas Glück könnt ihr auf dem Weg sogar Delfine beobachten: etwa 160 Adria-Delfine leben in den Gewässern und sobald der Kapitän eine Flosse sichtet, macht er per Lautsprecher darauf aufmerksam und drosselt die Fahrt. Ihr könnt also in aller Seelenruhe diesen Anblick genießen und tolle Fotos schießen.

Cres

Aufgrund der Wettervorhersage haben wir die normale Route einfach umgekehrt und sind von Rijeka zu den westlichen Inseln der Kvarner Bucht gestartet. Unsere erste Station war die Insel Cres im Nordwesten der Kvarner Bucht. In der gleichnamigen Stadt gingen wir das erste Mal an Land.

Tipp: Wer auch im Urlaub gerne Laufen geht, findet an der Hafenpromenade entlang eine wunderbare etwa 5 km lange Strecke!

Das Städtchen erstreckt sich an einem hübschen kleinen Fischerhafen entlang und bietet neben kleinen Souvenirshops einige Cafés, Restaurants und Bars zum Verweilen. Das Meer ist dank der geschützten Lage in einer weitläufigen Bucht wunderbar ruhig und klar, die Kieselstrände flach abfallend und sehr gut für Familien geeignet. Sehenswert sind die alten Stadttore – v.a. das Haupttor Sv. Mikula am Hauptplatz – und der Venezianische Turm mit seinem runden Grundriss.

Losinj

Unsere zweite Station war die Insel Losinj. Mali Losinj ist ein beliebter Urlaubsort und einer der bekanntesten in der Kvarner Bucht.

Gut zu wissen: Das kroatische Wort „mali“ bedeutet auf deutsch „klein“, dennoch ist Mali Losinj mit 7000 Einwohnern einer der größten Orte der Kvarner Bucht.

Hier gibt es eindeutig mehr Trubel, aber trotzdem strahlt der Ort noch Gemütlichkeit aus. Flaniert die Hafenpromenade mit den vielen Konobas – so heißen die traditionellen kroatischen Restaurants der Adriaküste  – und Cafés entlang und gönnt euch vielleicht ein Gläschen Wein oder ein leckeres Eis mit Blick aufs Wasser, während ihr das Treiben vor euch beobachtet und die Abendsonne genießt. Der Sonnenuntergang ist hier besonders schön! Die Hauptstraße Ulica hingegen lädt zum (Souvenir-)Shoppen ein und führt vom Hafen bis hinauf auf den Hügel. Ich empfehle euch unbedingt einen kleinen Spaziergang die kleinen und mitunter recht engen Seitengässchen hinauf. Hier ist es wunderbar ruhig und ihr werdet kaum Menschen begegnen. Der Aufstieg kann allerdings bei sommerlichen Temperaturen etwas anstrengend sein, dauert dafür aber nicht allzu lange. Macht einen Abstecher zur Pfarrkirche, die über dem Hafen auf einem kleinen Platz thront. Früher hatte man wohl einen tollen Blick auf den Hafen, heute könnt ihr den Ausblick leider aufgrund der starken Vegetation nur noch erahnen.

Gegessen habe ich sehr gut im Restaurant Za Kantuni in einer kleinen Seitengasse gleich beim Hafen: netter Service und tolle Fischgerichte in angenehmer, nicht zu touristischer Atmosphäre. Wie schon erwähnt, ist in Mali Losinj vergleichsmäßig viel los – es bietet sich also an, den Abend in einer Bar bei einem Cocktail o.ä. ausklingen zu lassen. Vielleicht habt ihr genauso viel Glück wie ich und in der Caffe Bar Triton wird euch tolle Livemusik vor der kleinen St. Antonio Kapelle geboten!

Dugi Otok

Wusstet ihr, dass …

  • die Bewohner von Sali ihren Olivenhain Saljsko polje auch liebevoll „Olivenwald“ nennen?
  • die Olivenbäume teilweise bis zu 700 Jahre alt sind?
  • der Olivenhain zum botanischen Reservat erklärt wurde?
  • Weiter ging es gen Süden – als nächsten liefen wir den Hafen von Sali auf der Insel Dugi Otik an. Der Ort ist der größte der Insel und wirkte doch für mich sehr beschaulich :)
    Hier geht es wunderbar ruhig zu: ihr könnt ein wenig in den Souvenirläden bummeln, den Fischern beim Flicken der Netze zusehen – Sali hat übrigens eine tausendjährige Fischfangtradition – und natürlich in einem der Hafenrestaurants auch gleich den fangfrischen Fisch genießen. Idylle pur verspricht aber nicht nur der Hafen, sondern auch die den Ort umgebenden Olivenhaine.

    Ich empfehle euch einen gemütlichen Spaziergang von der Anlegestelle durch den Hafen, an der kleinen hübschen weißen Kapelle an der Hafeneinfahrt vorbei am Küstenweg durch den Olivenwald. Genießt den traumhaften Ausblick auf die vielen vorgelagerten Inselchen und kehrt vielleicht sogar in der Bar KopAkaNana ein – ihr benötigt ca. eine halbe Stunde dorthin!

    Kornati Nationalpark

    Rund 89 Inseln und Riffe umfasst das Archipel des Nationalparks Kornati, der zwischen den Inseln Dugi Otok und Zirje vor der Küste Zadars liegt. Ich kann euch schon mal sagen: es ist absolut beeindruckend! Ihr fahrt gemütlich zwischen den vielen Inseln herum und könnt vom Sonnendeck aus den atemberaubenden Anblick genießen! Einige Kalkfelsen ragen sogar vom Schiff aus gesehen hoch über euch auf, während andere Inseln ziemlich flach, unglaublich grün und irgendwie sehr idyllisch wirken.

    Die zum offenen Meer abfallenden, hoch aufragenden Steilküsten mancher Inseln werden „Kronen“ genannt. Sie sind durch tektonische Spaltung entstanden: ein Teil der Insel ist einfach weggebrochen und hat so eine Klippe hinterlassen. Die durch Winde und Meeresströmungen erodierten Klippen sind zu Steilküsten geworden, die nun das Archipel vor dem rauen offenen Meer schützen.

    Euch werden sicherlich auch die Ruinen auf manchen Inseln auffallen: diese kleinen quadratischen Wohnhäuser stammen aus der Zeit der Illyrer, die dort ab dem 8. Jahrhundert vor Christus siedelten. Der Kornati Nationalpark ist aber nicht nur für die beeindruckenden Anblicke an Land, sondern auch im und unter Wasser bekannt: Ihr findet traumhaft idyllische Buchten, die sich wunderbar zum Baden eignen und deren lebendige Unterwasserwelt ihr beim Schnorcheln erkunden könnt.
    Übrigens: der Eintritt zum Kornati Nationalpark ist bei eurer Reise natürlich schon inkludiert!

    Zadar

    Zadar gilt auch als das Eingangstor zur Region Dalmatien und ist mit 80.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Kroatien – hier ist also deutlich mehr los als auf den anderen Stops eurer Reise! In der jung wirkenden Stadt könnt ihr wunderbar essen gehen und die hervorragende kroatische Küche genießen. Aber vorher bietet es sich natürlich an, ein bisschen etwas über die Kultur und Geschichte der Stadt zu erfahren. Wie praktisch, dass eine Stadtführung im Reisepaket inkludiert ist! Die Führung dauert etwa eine Stunde und ihr erfahrt allerlei Wissenswertes über die Stadt. Natürlich bleibt euch aber danach auch noch genügend Zeit, selbst noch ein wenig die Gassen der die zahlreichen Epochen der 3000-jährigen Geschichte abbildenden Altstadt zu erkunden. Sehenswert sind das römische Forum und der Volksplatz Narodni Trg., der Mittelpunkt des öffentlichen Lebens in Zadar.

    Wohin zum Essen und Trinken?

  • Zum Abendessen ins Proto Food & More mitten in der Altstadt: super Preisleistungsverhältnis, top Qualität, sehr aufmerksamer Service und außergewöhnliche Gerichte
  • Den Abend am Hafen ausklingen lassen in der Garden Lounge Zadar: stylishes Ambiente mit Blick aufs Meer, große Cocktail-Auswahl, elektronische Loungemusik
  • Mein Tipp: Spaziert durch die Altstadt zum kleinen Hafen in der Nähe des Stadttors Fosa und weiter zur Promenade. Hier könnt ihr sogar kurz mal ins Meer springen, wenn ihr euch abkühlen wollt. Weiter geht es an der imposanten Universität und den kleinen Marktständen an der Promenade vorbei zum wohl bekanntesten Platz Zadars: dem Platz Gruß an die Sonne (Pozdrav Suncu)! Vom Architekten Nikola Bašić entworfen, befindet sich das Kunstwerk am äußersten Zipfel der Halbinsel Zadar. Es besteht aus 300 mehrschichtigen, kreisförmigen Glasplatten mit einem Durchmesser von 22 Metern und wurde der Form eines Amphittheaters nachempfunden. Rund um die die Sonnenenergie speichernden Platten stellen kleine Steinwürfel die Planeten des Sonnensystems dar. Zadar ist besonders für seine traumhaften Sonnenuntergänge bekannt und der Gruß an die Sonne unterstreicht diese noch: sobald die Sonne sich dem Horizont nähert und alles rundherum in warme Farben getaucht wird, schaltet sich in den Glasplatten durch das Freisetzen der gespeicherten Sonnenenergie ein tolles Lichtschauspiel ein. Haltet durch bis die Sonne wirklich untergegangen ist, dann ist es am eindrucksvollsten!

    Gleich daneben befindet sich die zweite Installation von Nikola Bašić, die Meeresorgel. 2005 fertiggestellt, erstreckt sie sich auf 60 Metern und in mehreren Stufen von der Promenade bis hinab ins Meer. Die Kraft der Wellen erzeugt mithilfe von Luftdruck und Resonanzkörpern in den bis ins Wasser verbauten Rohren verschiedene Töne: hier wird euch ein echtes Naturorquester geboten – kein Wunder, dass die Meeresorgel nun als das Wahrzeichen Zadars gilt!

    Rab

    Die Insel Rab ist besonders bei Sonnenanbetern beliebt: kein Wunder, mit ca. 2500 Sonnenstunden im Jahr! Die passenden Strände gibt es selbstverständlich auch gleich dazu, denn auf Rab findet ihr – sonst eher selten in Kroatien – auch traumhafte Sandstrände! Besonders bekannt ist hier der sehr flach abfallende Paradiesstrand von Lopar im Norden der Insel – perfekt für Familien. Aber auch die vielen klitzekleinen Kiesel-Buchten, die ihr je nach Saison auch ganz für euch haben könnt, sind traumhaft schön. Rab gilt als Eldorado für FKK-Liebhaber: besonders beliebt bei Nudisten sind die Strände Sahara bei Lopar und Kandalora auf der Halbinsel Frkanj.

    Tipp: nach dem vielen Sightseeing lässt es sich sehr gut im Stadtpark Komrcar im Schatten einer der imposanten Palmen entspannen, bevor es weiter zum Abendprogramm geht. Zum Abendessen kann ich euch das Fischrestaurant Sanpjer direkt am Hafen empfehlen. Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang die Stadtmauern an der Promenade und gleichzeitig dem Stadtstrand Sveti Ivan entlang kommt ihr zu einer kleinen Bar mit Blick aufs Wasser: die Beach Bar Banova Vila liegt wunderbar romantisch und bietet Piraten-Ambiente mit guten Cocktails.

    Die Hauptstadt Rab zeigt sich durch ihre tolle Lage auf einer schmalen Halbinsel besonders charmant: von gut erhaltenen Stadtmauern umgeben, thront sie umgeben von glasklarem Wasser zwischen dem Hafen und der Bucht Sv. Eufemija. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn sich euer Schiff langsam der Stadt nähert und sich euch ein traumhafter Blick auf die Altstadt vom Meer aus bietet. Schon von Weitem ist der 26 Meter hohe Glockenturm der Kathedrale Sv. Marija zu sehen – das Wahrzeichen von Rab und schönste Bauwerk seiner Art an der kroatischen Küste! Das ursprüngliche Kuppeldach wurde übrigens nach einem Blitzeinschlag durch die jetzige sechskantige Pyramide ersetzt. Drei weitere Glockentürme komplettieren die Silhouette der Stadt. Interessant ist außerdem der Fürstenpalast mit romanischen und gotischen Elementen. Auch auf Rab erwartet euch eine schon im Reisepreis inkludierte Stadtführung, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet: so lernt ihr Eckdaten und Hintergründe kennen und könnt später dann auf eigene Faust die Stadt erkunden.

    In der Altstadt streiten sich seit jeher die beiden Hauptstraßen Srednja und Donja um die Vorherrschaft über das Gewirr aus sonst winzigen Gassen. Hier findet ihr zahlreiche Souvenirshops und Boutiquen. Unbedingt kosten solltet ihr die berühmte und sehr süße Raber Torte, die nach einem jahrhundertealten Rezept hergestellt wird und hauptsächlich aus Mandeln besteht – die Zauberzutat ist übrigens Rosenblütenlikör!

    Krk

    Auf Krk sind nur 18.000 Einwohner gemeldet – im Sommer sind jedoch bis zu 100.000 Menschen auf der beliebten Urlaubsinsel anzutreffen.

    Die Insel Krk ist die größte Insel Kroatiens, liegt am Anfang der Kvarner Bucht und ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Die gleichnamige Stadt Krk ist das kulturelle Zentrum der Insel und sehr belebt. Spaziert am Hafen mit der Promenade Riva entlang zum mittelalterlichen Stadttor und stürzt euch dann ins Getümmel. Die 2000 Jahre alte Altstadt, noch immer von Stadtmauern umgeben, bietet viele Cafés, Restaurants, Bars und (Souvenir-)Boutiquen. Der Platz Vela Placa ist der Dreh- und Angelpunkt der Stadt und besonders am Abend ist hier immer etwas los. Wusstet ihr übrigens, dass der Glockenturm der Kathedrale am Platz Kamplin das Wahrzeichen der Stadt ist?

    Sehenswert ist auch das alte Kastell der Familie Frankopan: hier könnt ihr nicht nur den Gerichtssaal und die Türme besichtigen, sondern habt von der Festungsmauer auch einen tollen Blick aufs Wasser. Etwas ganz Besonderes ist die Sotobateria Lounge gleich nebenan: hier könnt ihr direkt auf den Klippen sitzen und von bequemen Polstern auf dem Stein mit einem kühlen Drink in der Hand den Blick aufs Meer genießen – Achtung: ihr müsst euch diese gleich beim Eingang kaufen, Service wird leider nicht angeboten. Romantik pur!

    Rijeka

    Leider hat auch die schönste Reise einmal ein Ende und ihr steuert langsam wieder auf euren Ausgangspunkt Rijeka zu. Aber keine Angst, ihr habt noch einen gemütlichen Abend in der Hafenstadt vor euch, bevor es am nächsten Morgen zum Ausschiffen geht.

    Mittelpunkt der Altstadt ist die Fußgängerzone Korzo, auf der ihr neben Boutiquen und Geschäften auch viele Restaurants, Bars und Cafés findet.

    Die kleine Altstadt erwartet euch mit einigen prachtvollen Fassaden, die eine lange Geschichte erzählen können. Ich empfehle euch unbedingt einen Abendspaziergang hier entlang: dann ist richtig etwas los und die Straße verwandelt sich zu einer Open Air Bühne mit vielen Musikern, Künstlern und Artisten. Auch eines der Wahrzeichen Rijekas, der Stadtturm, befindet sich direkt in der Mitte des Korzo. Sehenswert ist außerdem der Governeuerspalast, der von einem schönen französischen Garten umgeben ist, und die Kathedrale des Heiligen Veit. Dieses monumentale Bauwerk ist komplett rund gebaut und dadurch einzigartig in Kroatien.

    Kulinarisch gibt es in Rijeka dank der Größe der Stadt natürlich ein recht großes Angebot. Ich bin in Hafennähe geblieben und kann euch das Bistro Mornar direkt an der Hafenmole und das King’s Caffee mit schönem Blick auf das kroatische Nationaltheater empfehlen!

    Fazit

    Mein Highlight der ganzen Reise waren definitiv die Badestops! Es ist einfach traumhaft schön, direkt vom Schiff aus ins kristallklare, erfrischende Wasser zu springen, bis zum nächsten Ufer zu schwimmen und dort ganz alleine mit Blick aufs Meer am Strand zu sitzen. Und wenn ihr müde werdet, schwimmt ihr wieder zurück, zieht euch in eurer Kabine um und könnt euch beim Mittagessen an Bord für den nächsten Ausflug ins Wasser stärken. Entspannung pur! Dadurch, dass ihr jeden Nachmittag einen neuen Hafen anlauft, könnt ihr in nur einer Woche zahlreiche tolle Orte entdecken und lernt viele verschiedene Facetten der Kvarner Bucht kennen – für mich definitiv eine sehr empfehlenswerte Kombi aus Entspannung, Genuss, Komfort und Sightseeing! Ich komme wieder an Bord – nächstes Mal wird es dann wohl nach Dalmatien gehen :)

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