Meine allerletzte Reise bei dem Praktikum meines Lebens führt mich in die umwerfend schöne Toskana. Als kleines Kind war ich schon einmal hier, kann mich aber nicht mehr gut daran erinnern und bin deshalb wahnsinnig froh, die Gegend jetzt neu zu entdecken.

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Fattoria Degli Usignoli

Durch meinen Partner Falk Travel komme ich im schönen 4 Sterne Hotel Fattoria Degli Usignoli unter, das sich ungefähr 30 Kilometer östlich von Florenz befindet. Diese Traumunterkunft wird mein Ausgangspunkt für meinen kurzen Toskana-Trip sein.

Viele attraktive Angebote für die Toskana findet ihr übrigens auf der offiziellen Website von Falk Travel.

Das Areal der Fattoria erstreckt sich über 11 Hektar und liegt mit wunderschöner Aussicht erhöht über dem Arnotal. Im 15. Jahrhundert befand sich hier noch ein Bauernhof und dieses Flair spürt man heute noch: es gibt einen Reitstall mit Pferden, eine große Wiese mit Ziegen und weitere Tiere auf der ganzen Anlage verstreut. Außerdem stehen Fußball- und Tennisplätze zu Verfügung. Die Anlage ist so groß und weit, dass sie auf mich fast schon ein bisschen ausgestorben wirkt.

Besonders gut gefallen mir hier die zahlreichen Terrassen, die alle mit Traumausblicken bestechen. Viel malerischer und typischer könnte die Landschaft nicht sein. Die Toskana, wie man sie sich eben vorstellt. Ein weiterer Pluspunkt sind die beiden Pools, die relativ weit auseinanderliegen. Hier kann man sich perfekt abkühlen, entspannen und die ruhige Lage genießen. Ruhig ist die Lage nämlich wirklich, um das Areal finden sich nur winzige Dörfer und Farmen.

Mein Zimmer hat, über eine Terrasse, direkten Zugang zum Pool und ist groß, sauber und vor allem schön kühl. Auch die rustikale Einrichtung ist passend und gefällt mir sehr gut.

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Verpflegung

In der Fattoria Degli Usignoli bekomme ich Halbpension mit einem kleinen Frühstücksbuffet in einem eigenen Bungalow. Das Ambiente ist wirklich schön, das Essen selber ist okay, wobei der Kaffee leider wirklich nicht gut schmeckt. Meiner Meinung nach, alles halb so wild, weil genügend Alternativen geboten werden.

Zum Abendessen gibt es ein Menü, bei dem man bei jedem Gang die Wahl zwischen zwei Gerichten hat. Vor allem die toskanischen Spezialitäten schmecken mir sehr gut und die Portionen sind groß genug, um satt zu werden. Getränke bezahlt man übrigens extra.

An meinem letzten Abend gibt es im Open-Air Restaurant ein großes Buffet mit typischen Gerichten aus der Region. Zusätzlich wird der Holzofen angeheizt und frische Pizza gebacken und die Kellner servieren Chianti Wein. Beim Sonnenuntergang kann ich meinen letzten Tag als Urlaubsguru Praktikant so perfekt ausklingen lassen.

Florenz

Viel Zeit, um die Toskana zu entdecken bleibt nicht – ich will aber trotzdem noch einiges mitnehmen. Darum geht es zuerst nach Florenz. In so kurzer Zeit will ich mich nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen, sondern einfach durch die Stadt treiben lassen, die übrigens mit Touristen vollgestopft ist. Schnell merke ich, dass Florenz eine wunderschöne Stadt ist. Es geht über den Piazza della Signoria, die Ponte Vecchio und den Piazza della Repubblica. Danach lande ich vor der Kirche Santa Maria del Fiore und ich kann euch sagen, dass die Kathedrale wirklich beeindruckend ist. Die Kuppel ist enorm und die Verzierungen sind wunderschön. Auf dem Platz spielt es sich wahnsinnig ab, deshalb setze ich mich in das Café Move On, direkt am Piazza del Duomo und lasse des Spektakel an mir vorbeiziehen. Im 2. Stock des Cafés befindet sich übrigens ein Record-Store mit guter Auswahl, vor allem aber einem genialen Ausblick auf den Platz und die Kathedrale.

Bevor der Kurzbesuch vorbei ist, fahre ich noch über den Fluss und den Hügel hinauf zum Piazzale Michelangelo. Von hier hat man einen der besten Ausblicke über Florenz und kann super Fotos machen. Die Parkplatzsituation ist zwar nicht optimal, aber das Suchen lohnt sich. Auch in kurzer Zeit kann man in der wunderschönen Stadt einiges erleben und vor allem das klassisch italienische Feeling aufsaugen.

Pisa

Von Florenz fahre ich weiter nach Pisa. Eigentlich erwarte ich mir hier weit mehr, als „nur“ den schiefen Turm, doch ein heftiges Unwetter macht mir einen Strich durch die Rechnung. Die Gegend um den Turm und den Duomo ist mit Touristen vollgestopft, die alle lustige Fotos machen wollen. Für mich sind die Posen der Leute das eigentliche Highlight, obwohl der Turm schiefer und schöner als erwartet ist. Nach 30 Minuten beim schiefen Turm, beginnt es so stark zu schütten, dass ich meinen Besuch frühzeitig beenden muss.

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Siena

An meinem letzten Tag in der Toskana geht es nach Siena. Diese wunderschöne Stadt sollte man sich meiner Meinung nach auf keinen Fall entgehen lassen. Alles wirkt wahnsinnig alt und irgendwie mittelalterlich. Die Stadtmauer umgibt den historischen Kern der Stadt mit vielen steilen, engen Gassen.

Zufällig findet an diesem Wochenende das legendäre Palio di Siena, eines der härtesten Pferderennen der Welt, statt. Auf dem Piazzo del Campo herrscht Ausnahmezustand. Es ist heute zwar nur der Tag der Auslosung, aber trotzdem finden sich auf dem zentralen Platz tausende begeisterte Zuschauer. Das Beste daran: man trifft hier kaum auf Touristen, sondern hauptsächlich auf Bewohner Sienas. Beim Rennen treten die 17 Contraden (Gegenden/Bezirke) Sienas gegeneinander an. Die Leute singen und feiern das bedeutendste kulturelle Ereignis der Stadt. Für mich als ahnungslosen Besucher, ist das ein unglaubliches Spektakel.

Ansonsten bekomme ich nicht viel von Siena mit, außer dass die Stadt wirklich alt und traditionell auf mich wirkt. Hier werde ich sicher nochmal vorbeischauen.

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Fazit

Die Toskana ist malerisch schön und hat vor allem durch die beeindruckenden Städte einiges zu bieten. Es zieht irrsinnig viele Touristen aus aller Welt in diese Gegend. Die Fattoria Degli Usignoli ist der perfekte Ausgangspunkt, um die Toskana zu entdecken.