Warum es wohl kein besseres Land für eine Selbstfahrer-Safari gibt, welche Autovermietung ich empfehlen kann und was ich in nur einer Woche alles in Namibia erlebt und entdeckt habe, könnt ihr in meinem Reisebericht nachlesen.

Windhuk Asco Car HireRoadtripFazit

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Windhuk

In der Hauptstadt Namibia’s angekommen geht es für mich direkt in meine Unterkunft, das Hotel Uhland. Für knapp 50€ pro Nacht bekomme ich ein großes und sauberes Zimmer und werde von sehr freundlichem Personal betreut. Auch das Frühstück für nur wenige Euros extra kann ich weiterempfehlen. Im Großen und Ganzen ist das Hotel Uhland eine gute Unterkunft für den Start bzw. das Ende der Namibia Reise.

Asco Car Hire

Nach nur einer Nacht im Hotel Uhland werde ich dann pünktlich von einem Fahrer von Asco Car Hire abgeholt und wir fahren gemeinsam in die Zentrale. Dort wartet mein Leihauto für die nächsten Tage: ein Toyota Hilux 4×4 mit Dachzelt. Ich bin ja mittlerweile wirklich schon mit vielen unterschiedlichen Mietwägen im Ausland gefahren, aber diesmal bin ich dann doch froh, dass die Einführung etwas ausführlicher ausfällt. Zuerst wird mir von einem super freundlichen Kollegen die Campingausrüstung und das Dachzelt erklärt. Mit diesen Tipps wird die nächsten Tage vor allem der Auf- und Abbau deutlich schneller und stressfreier gelingen. Danach wird mir das Auto näher erklärt, wobei der einzig große Unterschied der Allradantrieb ist, auf den man bei Sand- und Schotterstraßen wechseln soll. Jetzt wird noch aufgetankt und dann geht es endlich richtig los. Asco Car Hire ist eine Mietwagen-Firma, die ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann. Die Autos sind top, das Personal kompetent und sehr freundlich und auch die Preise sind vollkommen okay. P1010024

 

Roadtrip

Die Route für meinen Roadtrip durch Namibia wurde mir vom Namibia Tourism Board ans Herz gelegt, die in Sachen Namibia-Reisen die #1 Anlaufstelle und Experten sind. Hier könnt ihr euch die wichtigsten Infos durchlesen.

1. Stopp: Swakopmund. Die Küstenstadt liegt ungefähr 350km westlich von Windhuk und schon bald wird mir klar, dass die Fahrt durch Namibia etwas ganz Besonderes wird: links und rechts scheinbar unendliche Weite. Auf der Strecke fahre ich durch kein einziges Dorf, sondern nur alle paar 100km durch kleine Städte. In Swakopmund angekommen bin ich sofort begeistert vom Traumstrand und den schönen Strandhäusern. Zum Baden ist es leider zu kalt, aber den Sonnenuntergang werde ich so schnell nicht vergessen. Wenn es der Zeitplan erlaubt, würde ich mindestens 2-3 Nächte für Swakopmund einplanen. Mein Tipp für Swakopmund: Frühstück im Village Café.

Weiter geht es Richtung Norden. Das Ziel ist eine der atemberaubendsten Landschaften, die ich je besucht habe: Spitzkoppe. Hier in der Wüste, zwischen den roten Felsen, campe ich für eine Nacht. Ich kann ehrlich gesagt nicht in Worte fassen, wie unglaublich speziell dieser Ort wirklich ist. Hoffentlich können die Bilder dabei helfen

Nach meiner Nacht im Spitzkoppe Community Restcamp fahre ich weiter Richtung Norden. Die Fahrten sind hier oft sehr einsam, weil man teilweise hunderte Kilometer ohne andere Autos oder Menschen fährt. Die größte Gefahr auf Namibia’s Straßen sind übrigens Warzenschweine, die über die Fahrbahn spazieren.

Nach ungefähr 400km Fahrt komme ich am südlichen Rand des Etosha Nationalparks an. Nachdem im Park selber schon alle Campsites ausgebucht sind (unbedingt vorher reservieren, wenn man im Park campen möchte!), verbringe ich die Nacht im Etosha Safari Camp, ungefähr 5 Minuten außerhalb des Parks. Am nächsten Morgen heißt es ganz früh aufstehen, da der Park mit Sonnenaufgang öffnet und ich vor den Massen los will. Der Eintritt kostet umgerechnet nur ein paar Euros und dann beginnt eine unvergessliche Selbstfahrer-Safari. Insgesamt bleibe ich über 9 Stunden im Nationalpark und fahre von Wasserloch zu Wasserloch. Der Vorteil an einer Selbstfahrer-Safari ist, das man selber entscheidet, wo man wie lange stehen bleibt. Man kann also komplett frei durch den Park fahren. Ich sehe Zebras, Giraffen, Elefanten, Hyänen, die unterschiedlichsten Antilopen und sogar eine Löwin. Hin und wieder muss man stehen bleiben um eine Herde Zebras oder einen eleganten Strauss über die Schotterstraße zu lassen. Der Besuch ist so beeindruckend, dass ich am Liebsten gar nicht zurück will, aber leider schließt der Park mit Sonnenuntergang seine Tore.

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Am nächsten Tag muss ich von Etosha wieder in die Hauptstadt Windhuk. Dort gehe ich in Joe’s Beerhouse Abendessen (sehr zu empfehlen, unbedingt reservieren) und verbringe wieder eine Nacht im Hotel Uhland. Damit ist mein kurzer, aber unvergesslicher Namibia Roadtrip auch schon wieder zu Ende.

Fazit

Namibia ist des perfekte Land für einen unvergesslichen Roadtrip. Man muss sich keine Sorgen bezüglich Sicherheit machen, da Namibia zu den sichersten Ländern Afrikas zählt. Für den Mietwagen erhält man bei Asco Car Hire das wahrscheinlich beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Am besten sollte man sich für dieses wahnsinnig vielseitige Land mindestens 14 Tage Zeit nehmen, wobei man auch in nur einer Woche richtig viel erleben kann.