Ihr wollt in den nächsten Wochen nach Kroatien? Dann solltet ihr euch auf eine erhöhte Staugefahr einstellen. Seit April wurden die Kontrollen an den Außengrenzen des Schengen-Gebiets nämlich verschärft, was zu längeren Wartezeiten führt. Wenn ihr nicht stundenlang im Stau stecken wollt, solltet ihr ein paar wichtige Tipps beachten. Ich verrate euch, wo ihr besonders aufpassen müsst und wie ihr Zeit sparen könnt.

Kroatien Urlaub
Kroatien ist ein beliebtes Reiseziel zu Ostern.

Staugefahr in Kroatien

Wer demnächst nach Kroatien fahren will, sollte sich schon mal auf längere Wartezeiten an der Grenze einstellen. Aufgrund einer Änderung des Schengener Grenzkodex sind alle Mitgliedsstaaten der EU dazu verpflichtet, alle Personen, die eine Außengrenze überschreiten, genauer zu kontrollieren. Dabei sollen auch die Reisepässe mit internationalen Datenbanken über verlorene und gestohlene Dokumente abgeglichen werden. Dieser Vorgang nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch, was wiederum für lange Wartezeiten sorgt. Dank den strengeren Kontrollen soll sichergestellt werden, dass die jeweiligen Personen keine Bedrohung für die öffentliche Ordnung und die innere Sicherheit darstellen. Diese Regelung gilt sowohl bei der Einreise als auch bei der Ausreise und für alle Straßen- und Zugverbindungen ebenso wie auf den Flughäfen und auf See.

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Seit Anfang des Sommers beklagen sich Urlauber über die ewig langen Wartezeiten, die sich auch in den nächsten Wochen nicht ändern werden. Deswegen zeigt der ÖAMTC verschiedene Alternativ Routen auf, die nach Kroatien führen. Unbedingt meiden sollte man dabei den Großraum Ptuj, denn da kommt es am öftesten zu Stau. Etwas ruhiger sollte es dagegen auf folgenden Routen zugehen:

  • Option 1: Spielfeld – Pesnica – Lendava – Letenye – Varazdin – Zagreb
  • Option 2: Rattersdorf – Szombathely – Körmend – Letenye – Varazdin – Zagreb
  • Option 3: Sicheldorf – Lendava – Mursko Sredisce – Varazdin – Zagreb

Jedoch solltet ihr beachten, dass man für die ersten beiden Routen über Ungarn eine zusätzliche Autobahn Vignette braucht. Wenn ihr nicht von eurer ursprünglichen Route abweichen wollt, gibt es noch andere Methoden, um dem Stau zu entgehen. Wenn ihr beispielsweise in der Nacht losfahrt, ist die Wahrscheinlichkeit in den Stau zu geraten viel niedriger als wenn man tagsüber fährt. Zudem solltet ihr Samstag als An- und Abreisetag vermeiden, falls es sich einrichten lässt. Es ist auch hilfreich, sich über die jeweiligen Bezahlmethoden an den Mautstellen zu informieren. Die Spur für die Kreditkartenbezahlung geht in der Regel immer schneller voran als die Spur für Barzahler. Alle wichtigen Informationen zur aktuellen Verkehrslage in Österreich, Slowenien und Kroatien findet ihr übrigens beim Urlaubsservice des ÖAMTC.