Ob sich ein Tagestrip in die Therme Erding von Wien aus lohnt und was ich dort alles erlebt habe könnt ihr hier nachlesen!

Anreise & Aufteilung ThermenlandschaftWellenbadMittagessen Galaxy ErdingResümee

 

Anreise & Aufteilung

Diesmal fahre ich mit dem Nachtbus von Wien nach München. Mit Hellö kostet mich das nur 19€ und dauert weniger als 6 Stunden. In München angekommen, nehme ich noch die S-Bahn und komme nach einer weiteren Stunde Fahrt in Erding an. In der Therme gelangt man zuerst in einen großen Eingangsbereich mit einigen Shops und kleinen Restaurants. Ich hole mir mein Ticket, beziehungsweise meinen Chip, auf dem alle Ausgaben gespeichert werden. Meinen großen Backpacking-Rucksack kann ich im Eingangsbereich kostenlos verstauen, es läuft also alles nach Plan. Außerdem borge ich mir einen Bademantel und ein Handtuch von der Therme aus, weil es für mich sofort nach dem Thermenbesuch weitergeht und keine Zeit zum Trocknen bleibt. Das kostet noch ein paar Euro extra und am Ende des Tages werde ich alles in allem € 60,- bezahlen.

Die Therme Erding ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Mit dem normalen Eintritt hat man Zugang zum Thermenbereich, dem Wellenbad und dem Galaxy Rutschenparadies. Zusätzlich gibt es unterschiedliche Liegemöglichkeiten und -bereiche und Restaurants bzw. kleine Snack-Stände. Gegen einen Aufpreis kann man noch zwei unterschiedliche Sauna-Landschaften besuchen. Für einen davon muss man mindestens 16 Jahre alt sein. Man kann die Sauna-Bereiche auch durch einen extra Eingang betreten und sich so das normale Thermenticket sparen.

Thermenlandschaft

Zuerst bleibe ich eine Weile in der Thermenlandschaft. Hier gibt es ein großes Becken mit verschiedenen Bereichen und genug Liegemöglichkeiten. Schöne Bepflanzungen lassen die riesige Halle gemütlich wirken. An der Poolbar trinke ich einen sehr guten Coconut-Kiss um € 5,50-. Durch die vielen Leute und die große Halle ist es hier ziemlich laut und nicht wirklich ideal zum Entspannen.

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Wellenbad

Weiter geht es in das Wellenbecken. Hier befindet sich auch das Hotel Victory, dessen Zimmer Blick in die Therme haben. In den Wellen kann man sich super treiben lassen und zwischendurch gibt es Wassersport-Programm, wie Aqua-Cycling oder Aqua-Gymnastik. Rund um das Becken gibt es sehr viele Liegemöglichkeiten und durch die vielen Palmen fühlt man sich etwas wie im Dschungel. Die wahnsinnig laute Musik stört mich ein bisschen, weil man hier ansonsten wirklich gut liegen und entspannen könnte.

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Mittagessen

Verhungern muss in der Therme Erding niemand. Es gibt an unterschiedlichen Orten diverse Restaurants und Snackbars. Ich entscheide mich für Ruff’s Burger im Wellenbad und bin froh über meine Entscheidung. Der Cheeseburger schmeckt sehr gut und kostet mit Pommes und Getränk € 15,-. Nicht sehr günstig, aber noch zu verkraften.

Galaxy Erding

An Wochentagen öffnet das Rutschenparadies Galaxy erst um 14 Uhr. Und um Punkt 14 Uhr geht es für mich dort auch gleich los. In Europas größter Rutschenwelt gibt es insgesamt 26 Rutschen für große und kleine Besucher. Für einige der Rutschen muss man sich auch eine Weile anstellen, obwohl nicht wirklich viel los ist. Ich kann mir vorstellen, dass die Wartezeiten an Wochenenden sicher deutlich länger sind. Das Rutschen macht trotzdem irrsinnig Spaß und ich werde hier wiedermal zum großen Kind.

Danach lege ich mich noch für eine Stunde in einen Ruhebereich, wo es wirklich fast komplett still ist. Ich bin müde, es war ein langer Reisetag und in der Therme wird man sowieso immer ganz schnell müde.

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Resümee

Ein Tagestrip aus Ost-Österreich ist auf jeden Fall machbar, ich würde die Therme Erding aber eher auf der Durchreise einbauen. Es gibt hier viele Möglichkeiten, von Entspannung bis Action ist alles dabei. Für einen Abwechslungsreichen Tag ist Erding sicherlich geeignet, ausschließlich zum Relaxen gibt es bessere Alternativen. Die Rutschenwelt ist super, aber etwas eng.