Bereits zum elften Mal verwandelten sich die Pannoniafields Nahe Nickelsdorf im Burgenland zu einem Paradies für Rockfans, die wieder mit einem vielfältigen Line-up verwöhnt wurden. Für alle, die nicht dabei sein konnten, habe ich mal die größten Highlights zusammengefasst. So war das Nova Rock 2016!

nova rock

Nova Rock 2016 – DAS Rockfestival schlechthin

Schon am Warm-up Day am Donnerstag werden auf einer Bühne musikalische Größen präsentiert und das zahlreiche Publikum auf das kommende Wochenende vorbereitet. Die schwedischen Nordmänner von Amon Amarth animieren zum Erheben der Hörner im doppelten Sinne, und dazu, das Wochenende zu genießen. Besonders beeindruckend auch die Headliner des Abends Korn, die ein Klassikerfeuerwerk zünden. Da kommen hartgesottene Rock Fans voll auf ihre Kosten!

Doch auch der zweite Tag verliert nicht an Tempo – im Gegenteil, am Freitag geht’s so richtig los. Am späteren Nachmittag geben die Jungs von Labrassbanda ihr bestes, um das vom Vortag erschöpfte Publikum auf die Beine zu bekommen – mit Erfolg! Danach geht’s auch schon weiter mit Skindred und Children of Bodom, die noch einmal eine Schippe drauflegen. Die Veteranen des Tages heißen The Offspring, die wie immer ausgiebig gefeiert werden. Das Headliner Programm stellt die Besucher vor eine interessante Wahl: Wanda oder Disturbed, wobei beide durchaus Anklang finden, auch wenn der Andrang nicht der größte ist. Dafür spielt Late Night Special EAV vor versammelter Meute.

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Die Brandwagenstage wird am Samstag zur Plattform für die energiegeladene Show von Black Inhale. Ein Wechsel zur Ottakringerbühne offenbart, dass die Bands dort extrem gegen den Lärm der Bandwagenstage anzukämpfen haben, aber sich davon nicht die Laune verhageln lassen. Die weiteren Tageshighlights heißen Romano, Alice Cooper, Cypress Hill, Volbeat und Austrofred, der in dem nicht mehr enden wollenden Regen eine begeisterte Menge von gut fünfzig Leuten amüsiert.

Der durchaus spannende Musikmix zieht sich dann auch durch den letzten Tag. Nach dem kraftvollen Bluesrock von Gary Clark Jr. kann man beispielsweise die Pyroshow und Black Metal von Behemoth erleben, und dann wieder zum Punkrock der unbändigen NOFX wechseln. So wird facettenreich so ziemlich jedes Subgenre des Rock abgedeckt, bevor es mit Twisted Sister und den Red Hot Chili Peppers ins Finale geht. Besonders die Klassiker „By The Way“ und „Give It Away“ lassen das Publikum noch einmal mitspringen, bevor dann vor und im Partyzelt noch ausgelassen gefeiert wird. Gegen halb vier heißt es dann aber auch wieder Tschüss Nova Rock – bis zum nächsten Jahr!