Bangkok ohne die ganzen Streetfood-Stände – das kann man sich ja gar nicht vorstellen! Genau so soll die Zukunft aber aussehen, denn die Stadtverwaltung will bis Ende des Jahres tatsächlich alle Straßenküchen verbieten. Ab sofort sollen Sauberkeit und Sicherheit in den 50 Stadtbezirken oberste Priorität haben. Doch wie klug ist dieser Schritt für den Tourismus? Schließlich ist Bangkok für seine verrückte Straßenküche bekannt.

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Das Ende der Straßenküchen in Bangkok

Heuschrecken, Obst, Reis –  es gibt wohl nichts, was man nicht auf den Straßen von Bangkok findet. Die Essensstände, die an jeder Ecke stehen, gehören zur thailändischen Hauptstadt wie die Tempel oder das verrückte Nachtleben. Doch bald sollen die Garküchen der Vergangenheit angehören, denn die Stadtverwaltung möchte bis zum Jahresende alle Straßenküchen verbieten. Der Grund dafür ist in erster Linie die fehlende Sauberkeit und der Platzmangel auf den Gehsteigen. „Wir wollen die Gehsteige den Fußgängern zurückgeben“, so der Chefberater des Gouverneurs, Wandlop Suwandee. Da spielt es wohl auch keine Rolle, dass der Fernsehsender CNN Bangkok erst kürzlich wieder zur Stadt mit der weltweit besten Straßenküche gekürt hat. So beliebt die Streetfood Stände bei Touristen und Einheimischen auch sind – bald wird es sie nicht mehr geben. Eine der ersten Straßen, die von den Ständen befreit wird, ist die berühmte Khao San Road, die besonders bei Rucksack Touristen sehr beliebt ist. Aber auch in Chinatown wird es bald keine Essensstände mehr geben. Man darf gespannt sein, wie viele Standbesitzer sich tatsächlich an diese Anweisungen halten werden. Doch mal ganz ehrlich – was wäre Bangkok ohne die ganzen Straßenküchen?

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Was sagt ihr zu dieser Entscheidung – könnte dieser Schritt dem Tourismus schaden? Hinterlasst einen Kommentar und lasst es mich wissen!