Wie der Online-Reisevermittler TravelBird am frühen Mittag des 31. Oktober 2018 bekanntgab, wurde die Zahlungseinstellung beantragt und somit auch der Verkauf von Reiseangeboten eingestellt. Was bereits über die TravelBird Insolvenz bekannt ist und was aus euren gebuchten Reisen wird, erfahrt ihr hier.

TravelBird, ein Reisevermittler aus den Niederlanden mit Sitz in Amsterdam, bot auf seinem Portal seit seiner Gründung im Jahr 2010 verschiedene Reiseangebote, zu denen unter anderem Städtereisen, Rundreisen aber auch Wellness und Freizeitparkangebote gehören, an. Die Reisen waren günstig, die Buchung verlief einfach, die Kunden waren stets zufrieden – doch damit scheint nun Schluss zu sein, denn laut einer Bekanntgabe auf der Startseite des Reisevermittlers musste das Unternehmen heute die Zahlungseinstellungen beantragen. Auf gut Deutsch bedeutet das: TravelBird ist insolvent.

office-folder-with-inscription-insolvent-on-office-desktop-with-office-supplies-shutterstock_337655501-2-2-e1469196195231

Was geschieht mit den über TravelBird gebuchten Reisen?

Die Frage, die sich nun zahlreiche TravelBird Kunden stellen, ist, ob ihre über TravelBird gebuchte Reise nach der Zahlungsunfähigkeit überhaupt noch stattfinden wird. Beispiele wie die Unister Insolvenz im Jahr 2016 sowie die Air Berlin Pleite im letzten Jahr mit tausenden Kunden, die auf dem Schaden sitzen bleiben, haben in der Vergangenheit gezeigt, dass Insolvenzen oftmals nicht nur das Unternehmen, sondern auch den Kunden selbst hart treffen können.

TravelBird schreibt dazu: „TravelBird ist Mitglied der SGR, was bedeutet, dass über TravelBird gebuchte Reisen im Rahmen der Garantieregelung der SGR versichert sind. Reisende, die eine Reise bei TravelBird gebucht haben, werden von der SGR kontaktiert und erhalten weitere Informationen.

Verlinkt wird auf die Seite der Stichting Garantiefonds Reisgelden (SGR), einer Versicherungsgesellschaft, die ihren Sitz ebenfalls in den Niederladen hat. Dort werden zwei PDF’s mit Garantieregelungen zum Download angeboten, eine PDF für Reisen, die vor dem 01. Juli 2018 gebucht wurden, und eine für Reisebuchungen, die zu einem früheren Zeitpunkt getätigt wurden. Die Kunden von TravelBird sollen nun auf eine Rückmeldung der Versicherung warten. Wann mit dieser zu rechnen ist, gab das Unternehmen nicht bekannt.

shutterstock_691351762

„Jeder bekommt sein Geld zurück“

Wie SGR-Chef Erik Jan Reuver in einer Stellungnahme in der niederländischen Tageszeitung „De Telegraaf“ bekanntgab, seien die Zahlungen der Kunden sicher. „Jeder bekommt sein Geld zurück“ so seine Aussage. Die Versicherung plane nun, eine Aufstellung der betroffenen Kunden zu machen und diese zu kontaktieren.

Sobald es Neuigkeiten zur TravelBird Insolvenz und zu den gebuchten Reisen geben, erfahrt ihr sie bei mir.