Habt ihr schon einmal etwas von der norwegischen Stadt Longyearbyen gehört? Sie gehört zu den nördlichsten Orten der Welt und macht durch ein ziemlich seltsames Gesetz auf sich aufmerksam. In der Stadt auf Spitzbergen ist es nämlich gesetzlich verboten zu sterben! Klingt verrückt – hat aber einen nachvollziehbaren Grund! Was es mit diesem skurrilen Gesetz auf sich hat, verrate ich euch in meinem heutigen Artikel.

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Longyearbyen – In dieser Stadt ist Sterben verboten

Ganz im Norden von Norwegen, genauer gesagt auf Spitzbergen befindet sich ein Ort, der ziemlich skurril ist. In Longyearbyen ist es nämlich gesetzlich verboten zu sterben. Ja, richtig gelesen – es gibt ein Gesetz zum Sterbeverbot! Dieses wurde bereits im Jahr 1950 erlassen und hat sogar einen nachvollziehbaren Grund. Die geografische Lage der Stadt macht es nämlich unmöglich, jemanden zu begraben. In Longyearbyen ist es so kalt, dass der Permafrost den Boden komplett ausgekühlt hat. Da kann es zu einer richtigen Herausforderung werden, ein Loch zu graben. Zudem wird auch befürchtet, dass der eiskalte Boden die Leichen nach einiger Zeit wieder nach oben befördert. Durch die Kälte wird auch der Verwesungsprozess angehalten, so dass der Friedhof eher einer Leichenhalle gleichen würde. Aus diesem Grund müssen sich die Einwohner zum Sterben aufs Festland begeben bzw. werden nach dem Tod dorthin transportiert. Damit das auch wirklich eingehalten wird, gibt es sogar ein Gesetz zur Alterspflege. Wer sich nicht mehr selbst versorgen kann, muss die Insel verlassen, denn auf Longyearbyen gibt es weder ein Krankenhaus noch ein Altersheim. Schon seit 1938 wurden auf dem inseleigenen Friedhof keine Beerdigungen mehr durchgeführt.

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Was sagt ihr zu diesem verrückten Gesetz? Kennt ihr noch andere Städte, die mit skurrilen Gesetzen von sich reden lassen? Hinterlasst mir einen Kommentar und lasst es mich wissen!